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Zoom F6: Tonaufnahme, 32-Bit-Float und Synchronisation

Der Zoom F6 zeichnet bis zu sechs Eingangssignale getrennt auf. So planst du Mikrofone, 32-Bit-Float, Timecode und die Übergabe an den Schnitt.

Vom Mikrofon zur richtigen Spur

Ordne jeder sprechenden Person ein Mikrofon und einen Eingang zu. Der F6 besitzt sechs XLR-Mic/Line-Eingänge. Stimme Eingangsart und gegebenenfalls Phantomspeisung auf das angeschlossene Mikrofon oder den Empfänger ab.

Aktiviere die benötigten Spuren und benenne sie nachvollziehbar. Ein Recorder mit sechs Eingängen enthält nicht automatisch sechs Mikrofone; Mikrofonierung und Verkabelung werden separat zusammengestellt.

Was 32-Bit-Float tatsächlich hilft

32-Bit-Float erlaubt große Pegelkorrekturen in der Nachbearbeitung. Der F6 kombiniert das Format mit seiner Eingangstechnik, um einen großen Dynamikbereich aufzuzeichnen. Das befreit dich jedoch nicht von der Kontrolle des Signals.

Ein übersteuertes Mikrofon oder ein verzerrender Funkempfänger liefert bereits ein beschädigtes Signal. Kleidung am Lavalier, Wind und Raumhall bleiben ebenfalls hörbar. Die Eingangsgrenzen des Recorders gelten weiterhin.

Vor dem ersten Take

  • Stromversorgung und geeignete Speicherkarte für die Aufnahmedauer vorbereiten.
  • Mic/Line-Einstellung und Phantomspeisung passend zur Quelle wählen.
  • Benötigte Spuren aktivieren, benennen und den Kopfhörerweg prüfen.
  • Aufnahmeformat und Samplerate mit der Postproduktion abstimmen.
  • Eine Probe aufnehmen und die gespeicherte Datei über Kopfhörer wiedergeben.
  • Nach jedem Umbau Signalweg und Aufnahmezustand erneut kontrollieren.

Timecode und eine Klappe lösen unterschiedliche Aufgaben

Ein sicht- und hörbares Klappensignal hilft, Bild und Ton im Schnitt zuzuordnen. Timecode kann diese Zuordnung bei kompatiblen Geräten und passenden Einstellungen vereinfachen. Dabei müssen Bildrate, Verbindung und Abgleich des konkreten Systems stimmen.

Gleicher Timecode bedeutet nicht automatisch, dass alle Geräte denselben Aufnahmetakt haben. Bei langen Takes bleibt ein Test des gesamten Aufbaus sinnvoll. Benötigte Timecode-Kabel und zusätzliche Geräte werden getrennt abgestimmt.

Dateien so übergeben, dass der Schnitt weiterkommt

Kopiere die Originaldateien mit ihrer Ordnerstruktur und prüfe mindestens eine zweite Sicherung, bevor eine Karte gelöscht oder neu formatiert wird. Gib Spurbelegung, Szene, Take und Hinweise zu Störungen mit weiter.

Teste den Import der gewählten Dateien vor dem eigentlichen Dreh. So fällt eine Format- oder Zuordnungsfrage nicht erst bei der Übergabe auf.

Häufige Fragen

Ersetzt 32-Bit-Float das Mithören?

Nein. Über Kopfhörer bemerkst du Störungen, Aussetzer und falsche Signalzuordnungen, die das Dateiformat nicht behebt.

Sind Mikrofone beim F6 enthalten?

Mikrofone, Funkstrecken, Kabel und Kopfhörer gehören nur zum vereinbarten Umfang. Beschreibe die benötigten Signale in deiner Anfrage.

Technische Quellen

Zoom: F6 ProduktübersichtZoom: F6 Quick Guide (PDF)Zoom: F6 Bedienungsanleitung und Support