vncy / Produktionsplanung

Drohnenaufnahmen in Bremen planen

Eine Luftaufnahme braucht einen konkreten Platz im Film und einen umsetzbaren Flugplan. Mit diesen Angaben lässt sich früh klären, welche Aufnahmen möglich sind, wer sie übernimmt und was du dafür anfragen solltest.

Mit der Einstellung anfangen

Beschreibe zuerst das Bild: Soll die Aufnahme einen Standort zeigen, einem Motiv folgen oder zwei Szenen verbinden? Eine ruhige Übersicht und eine aufwendige Bewegung entlang eines Gebäudes stellen unterschiedliche Anforderungen an Vorbereitung und Ablauf.

Ein Referenzbild, eine Skizze oder ein kurzer Satz pro Einstellung hilft mehr als „ein paar schöne Drohnenshots“. Nenne auch, ob du Video, Fotos oder beides brauchst. Für den Schnitt sind gewünschte Länge, Bewegung und Anschluss an die Bodenaufnahmen hilfreich.

Den Flugort genau benennen

Schicke eine Adresse mit Kartenmarkierung und kennzeichne das Motiv sowie mögliche Start- und Landeflächen. Beschreibe, wer Zugang zum Gelände hat und wer die Abläufe vor Ort koordinieren kann. Bei mehreren Motiven brauchen wir die einzelnen Positionen.

Für Bremen muss der konkrete Standort geprüft werden. Flughafennähe, Wohnbebauung, Infrastruktur, Schutzgebiete und Personen vor Ort können die Planung beeinflussen. Eine allgemeine Aussage wie „in Bremen erlaubt“ reicht für einen einzelnen Flug nicht aus.

Betrieb, Nachweise und Zuständigkeit klären

Die EU-Regeln unterscheiden nach dem Risiko des Betriebs. Auch gewerbliche Aufnahmen können unter die offene Kategorie fallen, wenn deren Bedingungen erfüllt sind. Gewerblich bedeutet also nicht automatisch, dass eine Betriebsgenehmigung für die spezielle Kategorie nötig ist.

Unabhängig davon sind geografische Gebiete und aktuelle Einschränkungen am Flugort zu prüfen. Das offizielle dipul Map Tool hilft dabei, solche Gebiete und ihre Bedingungen zu erkennen; eine Kartenansicht ist keine Flugfreigabe.

Vor dem Einsatz werden Betreiber und ausführender Fernpilot, erforderliche Registrierung, Qualifikation, Versicherung sowie gegebenenfalls Zustimmungen und Freigaben geklärt. Die Anforderungen richten sich nach Drohne, Flug und Ort. Ein Crew-Profil ersetzt diese Prüfung nicht.

Zeitfenster und Wetteralternative einplanen

Die gewünschte Lichtstimmung sollte zum Zeitfenster passen. Plane außerdem Zeit für die Vorbereitung vor Ort, die Abstimmung mit der Produktion und den sicheren Ablauf ein. Mehrere Motive an verschiedenen Standorten brauchen zusätzliche Wege- und Aufbauzeit.

Wind, Niederschlag, Sicht und kurzfristige Einschränkungen können einen Einsatz verhindern oder verändern. Vereinbare deshalb früh einen Ersatztermin oder eine alternative Einstellung am Boden. Welche Folgen eine Verschiebung für Aufwand und Kosten hat, gehört ins Angebot.

Drohnenpilot und Technik getrennt anfragen

Bei vncy kannst du Julius Ismael Meisinger oder Jannis Krenke als Drohnenpilot auswählen. Der Richtpreis beträgt jeweils 750 € netto pro Einsatztag. Drohne und weiteres Equipment sind separate Positionen; die DJI Mavic 3 Classic kannst du im Equipment-Katalog ergänzen.

Nenne vorhandene Technik, wenn du nur die Person brauchst. Ein passendes Modell allein bestätigt noch nicht den gesamten Aufbau: Steuerung, Akkus, Speichermedien und Datenübergabe werden zum Einsatz abgestimmt. Vorbereitung, Reise, Arbeitszeit und zusätzlicher Aufwand werden im Angebot konkretisiert.

Luft- und Bodenaufnahmen im Tagesplan verbinden

Wenn dieselbe Person auch die Kamera am Boden übernehmen soll, müssen die Aufgaben nacheinander möglich sein. Für gleichzeitig laufende Luft- und Bodenaufnahmen brauchst du eine entsprechende personelle Aufteilung.

Unser Anfragekorb blockiert überlappende Jobs derselben Person. Beschreibe einen kombinierten Einsatz deshalb bei einer Jobposition in der Nachricht. Für getrennte Einsatztage kannst du verschiedene Jobs derselben Person hinzufügen; für parallele Aufgaben fragst du zwei Personen an.

Diese Angaben gehören in deine Anfrage

Mit einem kompakten Briefing können wir Rückfragen gezielt klären. Du musst noch keinen fertigen Flugplan liefern.

AngabeWas uns bei der Planung hilft
Motiv und ZweckGewünschte Einstellungen, Video oder Foto, Verwendung und Referenzen
Genauer OrtAdresse, Kartenmarkierung, Motiv sowie Start- und Landeflächen
Zeit und AusweichplanDrehtag, Lichtstimmung, Zeitfenster und möglicher Ersatztermin
Situation vor OrtPersonen, öffentliche Wege, laufender Betrieb und Ansprechpartner
Crew und TechnikGewünschte Person, vorhandene Drohne oder separate Miettechnik
Übergabe und BearbeitungAufnahmeformat, Datenübergabe und gegebenenfalls zusätzlicher Schnitt

Vom Briefing zum konkreten Angebot

Lege den gewünschten Drohnenpiloten und gegebenenfalls die Drohne in „Deine Anfrage“. Zeitraum und Einsatztage trägst du dort ein. Ergänze das Briefing in der Nachricht; Karten oder Referenzen können wir anschließend gemeinsam durchgehen.

Die Anfrage ist unverbindlich. Nach Prüfung von Motiv, Ort und Ablauf erhältst du ein passendes Angebot. Ein angezeigter Richtpreis oder ein Eintrag im Anfragekorb bestätigt weder die Verfügbarkeit noch die Durchführbarkeit des Flugs.

Häufige Fragen

Sind gewerbliche Drohnenaufnahmen immer genehmigungspflichtig?

Nicht allein wegen ihres gewerblichen Zwecks. Welche Bedingungen gelten, hängt unter anderem von Betriebskategorie, Drohne, Personen und Flugort ab. Geografische Gebiete und gegebenenfalls nötige Freigaben müssen zusätzlich geprüft werden.

Was mache ich bei schlechtem Wetter?

Plane einen Ersatztermin oder eine Alternative am Boden. Ob ein Einsatz sicher möglich ist, wird anhand der tatsächlichen Bedingungen beurteilt. Aufwand und mögliche Kosten einer Verschiebung werden vorab vereinbart.

Kann dieselbe Person Drohne und Bodenkamera übernehmen?

Das kann bei einem passenden Ablauf nacheinander möglich sein und wird konkret abgestimmt. Für parallele Aufnahmen oder getrennte Einsatzorte kann eine zweite Person nötig sein.

Technische Quellen

dipul: Informationen und Map ToolEASA: Offene Kategorie für Drohnen